Drei Punkte zum Abschluss

Landesliga Frauen: SV Fortuna – SV Höntrop 2:1(1:0). Hüben feierte der SV Höntrop trotz Niederlage den Aufstieg in die Westfalenliga, drüben verharrten unsere Frauen trotz 2:1(1:0)-Erfolgs auf dem Rasen und mussten erkennen, was sie in dieser Saison alles hätten erreichen können. So verpassten sie den angepeilten Aufstieg am Ende nur um zwei Punkte. Zwei Punkte, die man locker hätte holen können, vor allem aber in der Schwächphase kurz vor und nach der Winterpause leichtfertig verschenkt hat.

Krankheitsbedingt musste Fortuna-Trainer Volker Poggel gegen den bereits als Aufsteiger feststehenden SV Höntrop auf Stefanie Alt verzichten, zudem waren die B-Juniorinnen Marlen Sundermann, Gianna Petri und Neele Daub nicht im Kader. Dafür kehrten Svenja Diehl, Ida Schönherr und Vanessa Schöbel zurück in die Startelf.

In einer Partie, in der es für beide Mannschaften um nichts mehr ging und alle Entscheidungen bereits vorher gefallen waren, setzte die Fortuna das erste Ausrufezeichen und ging früh in Führung. Nach einem langen Ball von Vanessa Schöbel machte sich Pauline Fernholz auf die Reise, setzte sich gegen Höntrops Torfrau Sabine Reinhold durch und traf zum 1:0 (3.).

Insgesamt setzten die „Fleckerinnen“ die Trainer-Vorgabe „viel Ballbesitz“ gut um und ließen die Gäste kaum ins Spiel kommen. Während Höntrop bei tropioschen Temperaturen um die 30 Grad kaum Tormöglichkeiten hatten, führten eine weitere Chance von Pauline Fernholz sowie ein Schuss von Sabrina El-Aissati aber auch nicht zum Torerfolg. Nach einer Trinkpause in der 25. Minute der Begegnung hatten die Gäste dann doch noch zwei große Chancen. Zunächst kratzte Fortuna-Torfrau Ann-Kathrin Stötzel einen direkten Freistoß aus dem Winkel, anschließend verzog Höntrop nach der darauf folgenden Ecke nur knapp (28.).

Nach knapper 1:0-Pausenführung hatten die Freudenbergerinnen die Partie in der zweiten Halbzeit wieder weitestgehend unter Kontrolle. Mit viel eigenem Ballbesitz ließen sie die Gäste nicht ins Spiel kommen und spielten selber weiter auf das zweite Tor. Dies gelang ihnen dann in der 67. Minute abermals durch Pauline Fernholz, die dieses Mal nach Vorlage von Laura Oerter zum 2:0 traf.

In der 90. Minute verkürzte der SV Höntrop durch Angelina Brück zwar noch auf 1:2 und hatte kurz danach sogar noch einen Pfostentreffer, am Ende setzten sich die Freudenbergerinnen aber verdient mit 2:1(1:0) durch. So sprangen sie am letzten Spieltag noch auf den dritten Platz, konnten den SV Höntrop aber nicht mehr abfangen. Dem SVH gelingt somit als Tabellenzweiter (der Meister SG Lütgendortmund möchte nicht aufsteigen) der Sprung in die Westfalenliga.

„Wir haben im Großen und Ganzen eine recht passable Saison gespielt. Die Kirsche auf der Sahnetorte fehlt zwar, aber mit dem Pokalsieg haben wir auch in diesem Jahr einen Titel geholt. Die Entwicklung jeder Einzelnen und der Mannschaft im Besonderen stimmt mich sehr froh. Auf Grund der sehr jungen Altersstruktur steht das Team immer noch am Anfang einer positiven Zukunft. Jetzt gilt es den nächsten Schritt zu machen und eine gewisse Konstanz in die Leistungen zu bringen“, so Volker Poggel abschließend.

An dieser Stelle gratulieren wir dem SV Höntrop recht herzlichen zum Aufstieg und wünschen für die Westfalenliga alles Gute und viel Erfolg.

SV Fortuna: Stötzel – Schönherr, Saßmannshausen, Schöbel, Hetzel – Diehl, El-Aissati(Hengstenberg), Klaes(Pfeifer), Oerter- Fischer (Keuck), Fernholz.