Zum Hauptinhalt springen

Feierstimmung beim Frauenspieltag

Artikel vom 22. September 2026

Der Artikel wird präsentiert von:

    Ein Fußballtag, den Freudenberg so schnell nicht vergessen wird

    800 Zuschauer, große Kulisse, Borussia Dortmund zu Gast – und eine Fortuna, die sich mit viel Herz und Leidenschaft präsentiert

    Es gibt Fußballspiele, die mehr sind als 90 Minuten. Spiele, die Geschichten schreiben, Menschen zusammenbringen und noch lange in Erinnerung bleiben. Der Sonntagnachmittag in der HF-Arena im Büschergrunder Wendingtal war genau so ein Tag.

    Zum fünften Spieltag der Frauen-Regionalliga West empfingen unsere Fortuna-Frauen den Tabellenführer Borussia Dortmund. Rund 800 Zuschauerinnen und Zuschauer machten sich auf den Weg und verwandelten die HF-Arena in eine beeindruckende Kulisse. Für unsere Spielerinnen war es ein ganz besonderer Moment – und für den gesamten SV Fortuna Freudenberg ein Fußballfest, auf das man stolz sein darf.

    Fortuna macht sich bereit für einen großen Tag

    Schon lange vor dem Anpfiff war zu spüren, dass dieser Nachmittag etwas Besonderes werden würde. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren im Einsatz, der Vorstand hatte sich bestens auf den großen Zuschauerandrang vorbereitet und überall auf dem Sportplatz herrschte Vorfreude.

    Dann, kurz vor 14 Uhr, bog der schwarz-gelbe Mannschaftsbus den schmalen Weg hinauf zur HF-Arena. Borussia Dortmund war da.

    Mit an Bord: zahlreiche bekannte Gesichter des Frauenfußballs und mit Alexandra Popp eine Spielerin, die wie kaum eine andere für die Entwicklung und die großen Momente des deutschen Frauenfußballs steht. Plötzlich war ein Hauch von internationalem Fußball-Flair im Wendingtal zu spüren.

    Doch bei aller Aufmerksamkeit für den prominenten Gast war eines klar: Heute ging es vor allem um unsere Fortuna.

    Unsere Mannschaft hält dagegen

    Und die Fortuna zeigte von Beginn an, dass sie sich nicht verstecken wollte. Gegen den bislang gegentorlosen Tabellenführer hielten unsere Frauen zunächst mutig dagegen und versuchten, immer wieder eigene Akzente zu setzen.

    Nach 19 Minuten fiel dann allerdings die Führung für die Gäste. Rita Schumacher war nach einem Abpraller zur Stelle und brachte Dortmund mit 1:0 in Führung.

    Nur wenig später zeigte Alexandra Popp ihre Klasse und erhöhte per Kopf auf 2:0. In der 38. Minute folgte schließlich das 3:0: Rita Schumacher verwandelte einen sehenswerten Freistoß direkt.

    Auf der Anzeigetafel stand damit bereits zur Pause ein deutlicher Rückstand. Doch auf den Rängen war weiterhin zu spüren, wie sehr die Zuschauer hinter ihrer Fortuna standen.

    Jeder Konter wurde gefeiert

    Denn unsere Mannschaft gab sich nicht auf. Immer wieder versuchte die Fortuna, über schnelle Gegenangriffe für Gefahr zu sorgen. Besonders Emelie Schwarz sorgte dabei für einige offensive Nadelstiche.

    Und jeder dieser Momente wurde gefeiert.

    Jeder gewonnene Zweikampf, jeder Lauf nach vorne, jeder Konter – die Fans auf den Rängen honorierten den Einsatz unserer Spielerinnen. Es war genau diese Verbindung zwischen Mannschaft und Publikum, die diesen Nachmittag so besonders machte.

    Auch nach der Pause blieb Dortmund die spielbestimmende Mannschaft. Unsere Fortuna kämpfte jedoch weiter und stemmte sich mit viel Leidenschaft gegen weitere Gegentore.

    Erst in der 78. Minute fiel der vierte Dortmunder Treffer. Nach einer Ecke verlängerte Alexandra Popp per Kopf, Frederike Kempe vollendete zum 4:0.

    Dabei blieb es.

    Mehr als eine 0:4-Niederlage

    Natürlich: Auf dem Papier steht am Ende eine 0:4-Niederlage. Borussia Dortmund nahm die drei Punkte mit zurück ins Ruhrgebiet.

    Doch wer an diesem Nachmittag nur auf das Ergebnis schaut, verpasst die eigentliche Geschichte.

    Denn dieser Tag war ein Gewinn für die Fortuna.

    800 Menschen in der HF-Arena. Eine Mannschaft, die gegen einen großen Namen des Frauenfußballs antrat. Ehrenamtliche, die mit viel Herzblut dafür sorgten, dass alles funktionierte. Fans, die ihre Mannschaft über 90 Minuten unterstützten. Und Spielerinnen, die sich gegen einen überlegenen Gegner nie hängen ließen.

    Das ist Fortuna Freudenberg.

    Ein Tag, auf den wir stolz sein können

    Ein solches Fußballfest erlebt man in Freudenberg nicht jeden Sonntag. Der Besuch von Borussia Dortmund hat gezeigt, was möglich ist, wenn ein Verein, seine Mannschaft, seine Helferinnen und Helfer und seine Fans gemeinsam anpacken.

    Danke an alle, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben. Danke an unsere Mannschaft für ihren Einsatz. Und danke an 800 Zuschauerinnen und Zuschauer, die die HF-Arena zu dem gemacht haben, was sie an diesem Sonntag war: ein echtes Fußballstadion.

    Das Ergebnis wird irgendwann in den Statistiken stehen.

    Die Erinnerungen an diesen besonderen Fortuna-Tag bleiben.