Remis in letzter Sekunde
Schiedsrichter: Jens Schäfer
Spielbericht vom 20. April 2026
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Schon früh gab’s das erste Drama: Nach sechs Minuten musste Mathis Samuel Marberg runter – vermutlich schneller vom Platz als manche Zuschauer ihre Bratwurst ausgepackt hatten. Für ihn kam Lars Brandenburger, der quasi kalt ins Geschehen geworfen wurde – ohne Aufwärmen, aber mit vollem Kreisliga-Charme.
Nach 20 Minuten schlug dann Justus Gerhard Monreal zu und brachte Freudenberg in Führung. Die Gäste nahmen das 1:0 mit in die Pause – vermutlich mit dem guten Gefühl: „Heute könnte was gehen!“ (Spoiler: Es ging... irgendwie.)
In Halbzeit zwei kam mit Ruben Reeh frischer Wind rein (58.). Und der Mann hatte offensichtlich richtig Lust: Erst bereitete er unterschwellig Chaos vor, dann glich Andre Becker in der 67. Minute zum 1:1 aus. Niederndorf witterte plötzlich Morgenluft – oder zumindest drei Punkte.
Und dann kam Reeh. In der 73. Minute netzte er selbst ein und drehte das Spiel. Das Publikum: aus dem Häuschen. Die Gastgeber: im Siegesrausch. Freudenberg: kurzzeitig im „Was machen wir hier eigentlich?“-Modus.
Doch dann – Kreisliga-Drama in Reinform. Nachspielzeit, 91. Minute, vermutlich schon einige Fans auf dem Weg zum Parkplatz… und plötzlich taucht Aaron Röcher auf und macht einfach das 2:2. Ausgleich. Ende. Alle so: „Ach komm, natürlich passiert das jetzt.“
Am Ende steht ein Unentschieden, das sich irgendwie gerecht anfühlt – oder zumindest für beide gleich frustrierend. Niederndorf bleibt zum dritten Mal in Folge ohne Sieg und kassiert weiter fleißig Gegentore wie andere Leute Payback-Punkte. Freudenberg hingegen sammelt Unentschieden wie Panini-Sticker – nur leider ohne Glitzer-Effekt.
Tabellarisch bleibt alles beim Alten: Freudenberg hält Platz sieben, beide Teams stehen bei zehn Siegen – und keiner weiß so genau, ob das jetzt gut oder eher „ausbaufähig“ ist.
Ausblick: SpVg. Niederndorf reist zur SG Wilnsdorf/Wilgersdorf/Wilden, während SV Fortuna Freudenberg den FC Hilchenbach empfängt. Man darf gespannt sein – oder, realistischer gesagt: Man darf sich auf das nächste Kreisliga-Spektakel freuen.










