Fortuna mit 3:1 Arbeitssieg gegen den SV Schameder
Spiel nach frühem Rückstand gedreht - Ben Decher trifft doppelt
Spielbericht vom 2. November 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Am Halloween-Spieltag war der SV Schameder am Samstag in der HF-Arena zu Gast.
Nach einem 0:1-Pausenrückstand zeigte die Mannschaft eine gute Reaktion und drehte die Partie gegen den SV Schameder am Ende verdient mit 3:1.
Dabei begann die Begegnung zunächst nicht nach dem Geschmack der Freudenberger. Trotz spielerischer Überlegenheit und viel Ballbesitz tat sich die Fortuna schwer, die kompakt stehenden Gäste entscheidend unter Druck zu setzen. Der SV Schameder konzentrierte sich nahezu ausschließlich auf die Defensive und setzte mit einem seiner wenigen Angriffe den ersten Treffer. Lucas Menn brachte den Aufsteiger bereits in der 9. Minute mit 0:1 in Führung. Ein sehr sehenswerters Tor, nach einem schönen Spielzug.
Die Fortuna ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen, fand in der ersten Halbzeit aber noch nicht die richtigen Mittel, um den tief stehenden Gegner zu überwinden. So ging es trotz klarer Feldvorteile mit einem Rückstand in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich unsere Mannschaft deutlich entschlossener. Mit mehr Tempo, Druck und Zielstrebigkeit wurde der SV Schameder zunehmend in die eigene Hälfte gedrängt. Die Gäste verteidigten weiterhin mit großer Leidenschaft, doch in der 72. Minute war der Bann endlich gebrochen: Ben Decher erzielte den längst überfälligen Ausgleich zum 1:1.
Nun war die Fortuna endgültig am Drücker. Nur kurze Zeit später belohnte sich das Team für seinen Aufwand. Mathis Marberg brachte eine scharfe Hereingabe von der rechten Seite in die Mitte, Roman Jende stand goldrichtig, brachte die Freudenberger erstmals in Führung und stellte auf 2:1.
Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Ben Decher, der in der 86. Minute mit seinem zweiten Treffer des Tages das 3:1 erzielte und damit den verdienten Heimsieg endgültig perfekt machte.
Am Ende stand ein Erfolg, der vor allem aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit absolut verdient war. Die Mannschaft bewies Geduld, Moral und den nötigen Willen, um auch gegen einen defensiv sehr tief stehenden Gegner die richtigen Lösungen zu finden.
"Es war ein Arbeitssieg. In der ersten Halbzeit haben wir es noch nicht richtig angepackt. In der Pause haben wir uns dann neu justiert, und danach war es nur eine Frage der Zeit, bis der Bann bricht. Der Gegner hat einmal aufs Tor geschossen, ansonsten hat sich Schameder 20 Meter vor dem eigenen Tor verbarrikadiert. Verdienter kann man ein Spiel nicht gewinnen, denn es hat nur eine Mannschaft aktiv am Spiel teilgenommen", so ein zufriedener Trainer Jan-Philip Stender gegenüber der SZ.

























